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Fit for Life: Depression bei Kindern und Jugendlichen

Weltweit zählt die Depression zu den häufigsten und schwerwiegendsten psychischen Erkrankungen. Im Kindes- und Jugendalter tritt sie wesentlich öfter auf als bisher vermutet. Während depressive Störungen bei ungefähr 3 Prozent der Kinder bis 12 Jahren vorkommen, nehmen sie im Jugendalter mit circa 6 Prozent an Häufigkeit zu. Das Erscheinungsbild und die Ursachen der Krankheit können gerade bei Kindern und Jugendlichen sehr unterschiedlich und vielschichtig sein.

Wie kann man Depression bei Kindern oder Jugendlichen erkennen?
Es gibt einige übereinstimmende Merkmale depressiver Erkrankungen in der Kindheit und im Jugendalter.
Diese sind: Traurigkeit, gereizte Stimmung, Lustlosigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit, Schlafprobleme, Gewichtsveränderungen.

Woher kommt eine Depression? Wie fängt alles an?
Depression kann jeden treffen! Die Gründe für die Entstehung einer Depression sind vielfältig und noch nicht endgültig geklärt. Wichtig ist, dass eine Depression nicht allein auf eine Ursache zurückgeführt werden kann. Unbestritten ist das Zusammenwirken von biologischen, psychischen und sozialen Aspekten. Alle drei Bereiche bieten Ansatzpunkte zur Erklärung, Behandlung und Bewältigung einer Depression. Schwerwiegende äußere Umstände können die Belastungsfähigkeit eines Kindes oder Jugendlichen überschreiten.
Hierzu gehören unter anderem: Trennung der Eltern, Armut, Tod einer wichtigen Bezugsperson, Umzug mit Schulwechsel sowie seelischer oder sexualisierte Gewalterfahrung und körperliche Misshandlung. Solche Erlebnisse können die Entstehung einer depressiven Störung begünstigen.

Wie könnte eine Depression vermieden werden?
Es gibt viele Schutzfaktoren, die vor allem jungen Menschen helfen, solche Erlebnisse zu bewältigen. Schutzfaktoren dieser Art sind zum Beispiel stabile Beziehungen innerhalb der Familie, der Schule oder der Ausbildung und ein guter Freundeskreis. Aber auch Persönlichkeitsfaktoren wie Selbstvertrauen, Konfliktfähigkeit und Optimismus können schützend gegen das Auftreten einer psychischen Erkrankung zum Beispiel einer Depression wirken. Während der Pubertät kann Jugendlichen einmal die innere Balance verloren gehen. Das zeigt sich nicht immer selten in starken Stimmungsschwankungen von „Himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt“.
Wenn aber eine negative Stimmung über einen langen Zeitraum anhält, kann sich dahinter eine depressive Störung verbergen, die behandelt werden muss.

Depression ist behandelbar
Ein depressives Kind oder ein depressiver Jugendlicher ist für seine Umgebung in seinem Erleben und Verhalten oft schwer zu verstehen. Ein depressives Kind ist kein Grund, an seinen elterlichen Fähigkeiten zu zweifeln, aber immer ein Grund, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Eine Depression heilt selten von alleine. Grundsätzlich gilt: Je früher die Behandlung beginnt, desto besser.

Eine Anlaufstelle können Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte oder die Hausärztin und der Hausarzt sein.

Prof. Dr. Romuald Brunner- ärztl. Direktor der Kinder- und Jugendpsychatrie an der Medbo.

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