Welle der Hilfsbereitschaft für die Ukraine rollt bei uns in der Region an

Überall auf der Welt zeigen sich die Menschen gerade solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. Auch bei uns in der Region wollen viele Menschen einfach nur helfen.

Die große Solidarität spürt im Moment die Regensburger Hilfsorganisation Space Eye, die jetzt  die „Nothilfe Ukraine“ ins Leben gerufen hat. Die Bereitschaft zu spenden, ist gigantisch, sagt ein Space Eye Sprecher. „Die Ereignisse in der Ukraine machen uns wütend und sprachlos- aber nicht ratlos“ so steht es auf der Homepage von Space Eye. Jetzt ist die Einigkeit Europas gefragt, sagt Space Eye Gründer Michael Buschheuer:

Neben vielen Geldspenden trudeln auch immer mehr Sachspenden in der Annahmestelle in der Wienerstraße in Regensburg ein. Das wird alles benötigt:

Wir von charivari waren in der Annahmestelle in der Wienerstraße in Regensburg und haben dort mit Menschen gesprochen, die Spenden abgegeben haben.


Der erste Transport mit Hilfsgütern soll bereits morgen (Mittwoch, 02/03) von Regensburg aus starten. Die Spenden werden in der Nähe von Berlin an die Ukrainehilfe Lobetal übergeben, die sie dann mit Hilfe von örtlichen Helfern an in Not geratene Menschen in der Ukraine verteilt. Weitere Transporte aus Regensburg sollen folgen. Alle Infos zur Nothilfe Ukraine finden Sie auf der Homepage von Space Eye.

Auch Winfried Ellwanger von der Volkshochschule Cham, die eng mit Einrichtungen in der Ukraine zusammenarbeitet, hat eine Spendenaktion gestartet. Die Hilfsbereitschaft ist riesig.


An der VHS Cham arbeiten auch Menschen aus der Ukraine, die Kontakt ins Kriegsgebiet haben. Deswegen weiß Ellwanger, welche Spenden gerade wirklich gebraucht werden.


Mit einem Kleintransporter oder LKW sollen die Sachen noch in dieser Woche an die Ukrainische Grenze gebracht werden.

Mira Schwägerl aus Wackersdorf organisiert schon seit einigen Jahren gemeinsam mit der katholischen Pfarrei immer wieder Hilfsaktionen. Weil ja auch an der slowakisch-ukrainischen Grenze aktuell viele Flüchtlinge ankommen, will die gebürtige Slowakin auch hier helfen. Am Freitag startete Mira Schwägerl einen Aufruf auf Facebook, die Resonanz ist gigantisch:
Die Spendenmenge ist so riesig, dass sich ein neues Problem auftat: wie sollen diese Mengen an die slowakisch-ukrainische Grenze gelangen? Hier kam spontan auch Unterstützung durch Wackersdorfs Bürgermeister Thomas Falter: eine Amberger Spedition wird die Güter jetzt transportieren. Die Mission startet am Freitag in Wackersdorf und ist nicht ganz ohne:
Noch bis Freitag Mittag werden Sachspenden in der Katholischen Pfarrei Wackersdorf entgegengenommen. Gebraucht werden Lebensmittel, warme Decken, Medikamente, Hygieneartikel und Bekleidung.
Der Landkreis Kelheim sucht aktuell Gebäude zur Unterbringung von Flüchtlingen. Das hat uns Landrat Martin Neumeyer bestätigt.

Trinken für den Frieden: In Regensburg möchten rund 40 Gastronomen ein Zeichen der Solidarität setzen und spenden ab sofort pro verkauftem Aktionsgetränk oder -Essen ein bis fünf Euro an die Nothilfe Ukraine der Regensburger Organisation Space-Eye. Einer der Gastronomen ist Stefanie Thiele vom Papageno.


 

 

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