Unterstützerkreis Nordspange appelliert an Regensburger Stadtrat, Bürgerentscheid abzulehnen

Der Unterstützerkreis Nordspange hier in Regensburg begrüßt die Empfehlung der Stadtverwaltung, den Bürgerentscheid über das große Verkehrs-Projekt abzulehnen. Und ruft den Regensburger Stadtrat gleichzeitig auf, dieser Empfehlung zu folgen und den Weg für die weitere Umsetzung der Nordspange jetzt frei zu machen. Am Donnerstag soll der Stadtrat in seiner Sitzung über das Thema Bürgerentscheid entscheiden. Der Unterstützerkreis Nordspange ist ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Verbänden.

 

Hier die original-Pressemitteilung:

Der Unterstützerkreis für die Nordspange traf sich in der IHK in Regensburg und begrüßte dabei die Empfehlung der Stadtverwaltung zum Bürgerentscheid.

REGENSBURG. Der Unterstützerkreis für die Nordspange Regensburg hat sich in der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim zu einem Austausch über den aktuellen Stand des Projekts getroffen. Das breite Bündnis von Vertreterinnen und Vertretern aus Bundestag, Landtag, Stadtrat und Landkreis sowie Wirtschaft und Verbänden begrüßte dabei die Empfehlung der Regensburger Stadtverwaltung, den Bürgerentscheid zur Nordspange abzulehnen. Aus Sicht des Unterstützerkreises sei die Nordspange eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte für Regensburg und müsse nun zügig umgesetzt werden.

Die Nordspange bündelt den Ausbau der Nordgaustraße, den Neubau der Sallerner Regenbrücke sowie den Umbau des Lappersdorfer Kreisels zu einem Gesamtprojekt. Ziel ist es, die Verkehrsverhältnisse im Regensburger Norden nachhaltig zu verbessern und bestehende Engpässe im Straßennetz zu entlasten. Die drei Teilprojekte sind eng miteinander verknüpft und entfalten ihre verkehrliche Wirkung nur als Gesamtmaßnahme. Der Unterstützerkreis ist sich einig, dass die Empfehlung der Stadtverwaltung ein wichtiges Signal für Planungssicherheit und Verlässlichkeit sei. Nun sei der Regensburger Stadtrat in seiner Sitzung am 30. Juli aufgerufen, dieser Empfehlung zu folgen und den Weg für die weitere Umsetzung des Projekts freizumachen. Nach Jahren intensiver Planung müsse die Nordspange nun mit Nachdruck weiterverfolgt werden.

„Regensburg braucht den Mut, zentrale Zukunftsprojekte konsequent umzusetzen. Die Nordspange ist keine Maßnahme für einzelne Interessengruppen, sondern eine Investition in die Wettbewerbsfähigkeit unserer gesamten Region“, betonte IHK-Präsident Christian Volkmer und sah zugleich einen wichtigen Lernprozess: „Große Infrastrukturprojekte brauchen frühzeitig eine breite gesellschaftliche Diskussion über ihren Nutzen. Auch wir als IHK tragen Verantwortung, die Vorteile solcher Vorhaben noch früher und noch verständlicher zu vermitteln. Wenn Wirtschaft, Politik und Verwaltung gemeinsam erklären, welchen Mehrwert ein Projekt für die Region schafft, entstehen Akzeptanz und Vertrauen.“

Der Unterstützerkreis appelliert an alle Beteiligten, die finalen Planungen und die Finanzierung nun konsequent umzusetzen.

© Bild: IHK / Ramona Bayreuther