Krebssperren im Falkensteiner Vorwald sollen heimische Arten schützen

In der Oberpfalz ist ein verzweifelter Versuch unternommen worden, die letzten einheimischen Steinkrebse zu schützen. Das Landesamt für Umwelt hat dazu im Falkensteiner Vorwald zwischen den Landkreisen Cham und Regensburg zwei Bäche mit Krebssperren abgeschottet. Sie sollen verhindern, dass eingeschleppte Krebsarten dorthin vordringen. Dazu gehören der Signal-krebs und der rote amerikanische Sumpfkrebs. Sie verdrängen bayernweit immer mehr heimische Arte wie den Steinkrebs und den Edelkrebs.

© LfU, D. Krapfenbauer