Passt wie angegossen- so heißt die neue Ausstellung im Chamer Cordonhaus. Sie zeigt ab Sonntag ( 13.09) besondere Kopfbedeckungen der Chamer Hutmacherin Maria Goss. Die schlummerten jahrzehntelang in Chamer Schränken.In Böhmen lernte Maria Goss die Hutmacherei und hatte ein Geschäft am Prager Wenzelsplatz. 1945 musste sie fliehen und eröffnete einen Laden in Cham. Ihre Hüte nach neuesten Trends machten die Frauen in Cham und der Region über vier Jahrzehnte lang schick. Darüber erzählt die neue Ausstellung im Chamer Cordonhaus. Die Galerie hat um Hüte als Leihgabe gebeten und knapp 180 wurden angeliefert. Sie alle wurden in Familien sorgsam aufbewahrt, darunter elegante Hüte für den Abend, Sommer- und Trachtenhüte oder Pelzkappen. Viele hat Maria Goss mit Schmuckfedern aus einem Chamer Betrieb ausgestattet. Diese Hut-Vielfalt gibts unter dem Motto „Passt wie angegossen“ bis 11. Oktober im Chamer Cordonhaus zu sehen.