Die Oberpfalz spürbar und erlebbar machen – auch und vor allem für Kinder und Jugendliche hier in der Region – dafür hat der Verein Oberpfalz Marketing mit Sitz hier in Regensburg jetzt eine Förderung von rund einer halben Million Euro bekommen, rund 495.000 Euro. Den Förderbescheid vom Bayerischen Wirtschaftsministerium hat gerade Wirtschaftsstaatssekretär Tobias Gotthardt aus Kallmünz überreicht. Das Geld fließt in neue Projekte vom Oberpfalz-Marketing, die regionale Identität stärken sollen, vor allem bei jungen Menschen = die „Oberpfalz Erlebnisbox“, „Oberpfalz Underdog“ und „Oberpfalz Monitor“.
Mit der „Oberpfalz Erlebnisbox“ will der Verein Kinder- und Jugendliche im Alter zwischen fünf und 17 Jahren ansprechen. Sie wird als modulares Instrument entwickelt, das analoges Erleben mit digitalen Elementen kombiniert und flexible Angebote bereitstellt. Eingesetzt werden kann die Box z. B. in der Nachmittagsbetreuung oder in Jugendgruppen, aber auch Einzelpersonen können die Angebote nutzen. Ziel ist die Auseinandersetzung mit der Heimatregion und der Austausch mit anderen. Inhalte können zum Beispiel eine Stop-Motion-Box mit Anregungen und Material für kleine Oberpfalz-Videos sein, ein Whats-App-Talk für ältere Jugendliche oder Bauanleitungen für ein Oberpfalz Minecraft.
Zusammengeführt wird alles in einer digitalen Plattform.
Der „Oberpfalz Underdog“, eine Identifikationsfigur für die jüngere Zielgruppe, spielt die Hauptrolle im zweiten Teilprojekt. Der sympathische Detektivhund soll systematisch weiterentwickelt werden und damit die abstrakten Werte der Marke Oberpfalz auf emotionale Art und Weise verständlich und erlebbar machen. Zum Beispiel wird er in einer Videoserie in Form einer Marionette verschiedene Fälle aus der Oberpfalz lösen und so zum Helden der jüngeren Oberpfälzerinnen und Oberpfälzer.
Der „Oberpfalz Monitor“ schließlich ist der dritte Baustein des Projekts und will als digitale Umfrageplattform regionale Meinungsbilder zu zentralen
Zukunftsthemen dauerhaft in der Oberpfalz erheben, analysieren und für die Kommunikation nutzbar machen. Monatliche Panel-Umfragen werden ergänzt durch zweiwöchentliche Kurzumfragen. Durch die Umfrage sollen regionale Wahrnehmungen und Bedürfnisse sichtbar gemacht und der Dialog zwischen Bevölkerung, Kommunen und regionalen Initiativen gefördert werden