In Regensburg hat der Ausschuss International der örtlichen Industrie- und Handelskammer getagt. Kernthema war die Frage nach einer Sicherung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Sie beschäftigt von der nördlichen Oberpfalz bis hinein in die Holledau zurzeit viele Unternehmen. Anlässlich der Weltlage mit vielen geopolitischen Spannungen sehnen sich die mittelständischen Betriebe nach neuen internationalen Märkten, um Abhängikeiten zu reduzieren. Die Tagungsmitglieder sprechen sich daher positiv über das kurz vor einer Anwendung stehende MERCOSUR-Abkommen der EU mit Südamerika aus. Auch die Philippinen in Südostasien könnten in Bezug auf die Bereiche Elektronik und erneuerbare Energien ein langfristiger Partner werden. Unter dem Dach der Industrie- und Handelskammer Regensburg für die Oberpfalz und Kelheim sind gut 85.000 Unternehmen aus der Region organisiert. In mehreren Gremien werden gemeinsam regelmäßig Konzepte – beispielsweise zur Bindung von Fachkräften an den Standort und der allgemeinen Wirtschaftssicherung erarbeitet.
Niederbayern/Oberpfalz: IHK lotet Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen neu aus
Dominique Mommers, IHK-Abteilungsleiterin International (l), Edda Wolf, Germany Trade & Invest (GTAI) und Thomas Hanauer, Vors. Ausschuss International der IHK Regensburg (r) / Foto: IHK