Dass Rettungskräfte angegriffen werden, ist leider keine Seltenheit. Am Wochenende ist es schon wieder passiert. In Saal an der Donau hatte sich ein junger Mann schwer verletzt und dann die Sanitäter angegegriffen, die ihm helfen wollten. Ein 40-jähriger Rettungssanitäter war nach dem Angriff nicht mehr dienstfähig. Er musste selbst ins Krankenhaus, ist aber schon wieder entlassen worden. Seine Kollegen und der Notarzt standen danach unter Schock, teilte uns das Rote Kreuz Bayern heute mit. Dort ist man erleichtert, dass die Zahl solcher Übergriffe wieder sinkt. 2015 waren es noch 180 Angriffe gegen BRK-Personal, 2024 nur noch 56. In den meisten Fällen standen die Angreifer unter Drogen- oder Alkohol-Einfluss. Das Rote Kreuz schult seine Mitarbeiter, in solchen Fällen Ruhe zu bewahren und sich notfalls in Sicherheit zu bringen.