Neues Online-Portal „Jüdisches Leben in Bayern“ in Regensburg freigeschaltet

Im Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg ist heute anlässlich zum Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ ein Internetportal freigeschaltet worden. Es zeigt jüdisches Leben in Bayern in über 350 Kommunen in Text und Bild. Zu sehen sind Synagogen und Friedhöfe in Bayern. Das Portal enthält auch zahlreiche Videoausschnitte von Gesprächen mit Zeitzeugen. Den Eröffnungs-Klick für das Portal führte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, durch. Schuster hob bei seinem Grußwort den Zweck und das Ziel hervor: „Noch immer ist vielen Menschen die reiche jüdische Geschichte Bayerns nicht bekannt. Das Portal bietet einen einfachen und modernen Zugang zur Geschichte des Judentums in Bayern. Wissen hilft gegen Vorurteile und baut Berührungsängste ab. Mit dem Projekt baut das Haus der Bayerischen Geschichte eine Brücke zwischen Juden und Nicht-Juden und trägt damit ganz wesentlich zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft bei.“ Das Portal eröffnet jedem die Möglichkeit zur Mitarbeit und soll fortlaufend erweitert werden.

Es ist hier zu finden.

BILD: vorne: Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, li.: Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte Regensburg, Dr. Ludwig Spaenle, Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus.

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