Neue Sendemasten sollen Funklöcher im Lkr. Regensburg schließen

Es gibt leider immer noch viele Funklöcher hier bei uns in der Region. Plötzlich ist der Empfang weg, Internet am Handy geht nicht, usw… Das ist richtig ärgerlich! Aber es kann sogar lebensgefährlich werden, wenn es die Rettungskräfte und die Polizei betrifft. Die haben einen eigenen Digitalfunk, aber selbst der funktioniert in einigen Gemeinden nicht. Damit sich das ändert, wurde heute in Bach an der Donau, im Landkreis Regensburg ein neuer Sendemast vorgestellt, der hoch oben vom Berg aus einige Funklöcher schließen soll, sagt Kreisbrandrat Wolfgang Scheuerer:

In einem echten Notfall ist das natürlich eine Katastrophe, also müssen jetzt mehr Masten her. Die sind zwischen 30 und 60 Meter hoch und kosten pro Stück um die 350.000 Euro.

Thomas Moll ist zuständig für die Errichtung der Sendemasten für den Digitalfunk. Er hat uns erklärt, wo sonst noch Nachholbedarf bei der Funkabdeckung besteht:

Und dann ist unsere Region wieder ein kleines Stück sicherer. Mit dem Handyempfang für uns alle haben diese Sendemasten leider nichts zu tun. Aber die Netzanbieter können bei Bedarf so einen Mast mitbenutzen. Für Bach an der Donau wird diese Möglichkeit aktuell geprüft.

© Landtagsabgeordnete Sylivia Stiersdorfer und MdB Peter Aumer aus Regensburg freuen sich über den Baubeginn des Sendemasts