Mehrere Badeunfälle in Stadt und Landkreis Regensburg

Nach einem Badeunfall am Guggenberger See bei Neutraubling haben Einsatzkräfte der Polizei dort heute weiter nach einem Vermissten gesucht. Der 29-Jahre alte Bulgare ist gestern, am Sonntag-Nachmittag, an der Nord-West-Seite vom Guggi beim Stand-Up-Paddeln ins Wasser gefallen und seitdem weg. Über Stunden haben Rettungskräfte von DLRG und Wasserwacht nach dem Mann gesucht, mit Tauchern, Booten, einer Drohne und Sonargeräten. Ohne Ergebnis. Morgen soll die Suche weitergehen – dann auch mit Spürhunden am Ufer vom Guggi. Hierzu sperrt die Polizei in Absprache mit dem Verein für Naherholung im Raum Regensburg e. V. beim Landratsamt Regensburg der Guggenberger See ab den frühen Morgenstunden vom Westufer südlich (ab Höhe Cantina Bar) bis zum Südufer westlich (Bereich Wasserwacht) für den Badebetrieb. 

Am Sonntag hatte es noch weitere Badeunfälle am Guggenberger See gegeben: Ein Mann aus Syrien ist beim Baden plötzlich untergegangen. Zwei andere Badegäste haben ihn aus dem Wasser geholt, da war der 35-Jährige bereits bewusstlos. Er wurde vor Ort reanimiert und ins Krankenhaus gebracht. Und einem 24-Jährigen aus dem Landkreis Regensburg ist beim Schwimmen offenbar die Kraft ausgegangen. Der Mann hat sich an einer Boje im Guggi festgehalten und um Hilfe gerufen – Einsatzkräfte der DLRG haben ihn dann aus dem Wasser gerettet.

In Regensburg ist ein Mann in der Donau in Lebensgefahr geraten – der 32-Jährige wollte am Sonntag vom Spitalgarten aus unter der Steinernen Brücke durchschwimmen, ist in einen Strudel geraten und kam alleine nicht mehr aus dem Wasser. Zwei Männer haben ihn dann gerettet. Dem Mann ist bei der Aktion nichts passiert.

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