Klösterl bei Kelheim wird verkauft

Jetzt ist es offiziell: Das Klösterl an der Donau bei Kelheim wird verkauft. Die Besitzerfamilie Riemann trennt sich schweren Herzens von der historischen Immobilie.  Seit Corona liegt das Klösterl am Donauufer im Dornröschenschlaf. Da wurde die kleine Gaststätte in dem ehemaligen Franziskanerkloster zugesperrt und hat seitdem nicht mehr geöffnet. Wie die Hallertauer Zeitung schreibt, trennt sich Besitzer Hermann Riemann jetzt schweren Herzens von den historischen Mauern. Die lässt er gerade noch etwas aufhübschen, zwischen dem Klösterl und der in den Fels gebauten Kirche ist dafür ein großes Gerüst aufgebaut. Von dem neuen Besitzer hofft Riemann, dass der die Gastronomie wiedereröffnet. Davon würden auch tausende von Wanderern profitieren, die auf dem Donau-Wanderweg am Klösterl vorbeikommen. Dessen Geschichte geht bis in die Zeit der Kelten zurück, später nutzten die Christen den uralten Kraftort und errichteten ein Kloster samt Einsiedelei. Vor über 200 Jahren wurde das Kloster dann aufgelöst.

© Donaudurchbruch; Pixabay