Fisch beißt im Guggenberger See bei Neutraubling einer Regensburger Schwimmerin ins Bein  

Anfang der Woche wurde eine 75-jährige Regensburgerin im Guggenberger See – im „Guggi“ – beim Schwimmen plötzlich von einem Fisch ins Bein gebissen. Die Frau wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Es dürfte wohl ein Wels gewesen sein. Viele von uns erinnern sich da sofort an den Brombachsee. Dort hatte im letzten Sommer ein über zwei Meter langer Wels mehrere Badegäste gebissen und bundesweit für Schlagzeilen gesorgt.

Fischerei-Experten und Angler sagen, dass solche Vorfälle extrem selten sind. Welse gelten normalerweise nicht als gefährlich für Menschen.

Präventionstipps:

Gerade jetzt in der Laichzeit – meistens von Mai bis Juli legen Welse in flachen und ruhigen Gewässerabschnitten ihre Eier ab. In dieser Phase können die Tiere – insbesondere bei Begegnungen mit Menschen – aggressiver reagieren, um ihr Gelege zu verteidigen. Genau das vermuten Fachleute auch hinter den Vorfällen im Brombachsee und jetzt möglicherweise am Guggenberger See. Für Badegäste heißt das: Keine Panik vor dem nächsten Sprung ins Wasser. Die Wahrscheinlichkeit, von einem Wels gebissen zu werden, ist verschwindend gering. Um das Risiko eines Welsbisses beim Baden zu minimieren, sollten wir vor allem dicht bewachsene Uferzonen, Schilfgürtel und künstliche Schwimmplattformen meiden, besonders jetzt im Frühsommer. Fachleute empfehlen – falls wir doch mal einem Wels begegnen:

Ruhe bewahren, weil hektisches Strampeln, lautes Planschen oder Schlagen auf das Wasser auf Welse oft bedrohlich wirken oder erst recht ihre Neugier wecken. Dann Abstand halten, langsam in die Richtung zurück schwimmen aus der wir gekommen sind. Und: Fische nicht reizen: Niemals versuchen, einen Wels zu berühren, zu verscheuchen oder gar zu fangen.

Wels, Comic, Fisch, © Bild: KI-generiert Adobe Firefly, Det Kapfinger