DSV aktiv Safety Days am großen Arber bieten Fahrsicherheitstraining für Skifahrer und Snowboarder

Im Januar und Februar 2022 ist es wieder soweit: die „DSV aktiv Safety Days“ locken erneut zahlreiche kleine und große Skifans auch zum Großer Arber. Abfahrten sicher zu meistern und nach der langen Ski-Auszeit wieder an die Routine der letzten Jahre anzuknüpfen, wird für einige Brettl-Liebhaber in dieser Saison besonders im Vordergrund stehen. Wie heißt es doch gleich? Skifahren und Snowboarden verlernt man zwar nicht. Aber mit etwas Übung und vor allem mit der Unterstützung echter Profis, die im und auf Schnee zu Hause sind, gelingt der Wiedereinstieg gleich viel leichter. Darum können Skifahrer und Snowboarder ihr Können und Pisten-Know-how in diesem Winter endlich wieder an vielen spannenden Stationen unter Beweis stellen. Natürlich kostenfrei und unter den Augen der Experten des Deutschen Skiverbandes (DSV) und der Stiftung Sicherheit im Skisport (SIS), von denen es obendrein auch zahlreiche Tipps für alle Teilnehmer gibt. Versprochen, nach dem Slalomparcours, dem Geschwindigkeits- oder dem Bremswegcheck stellt sich das vertraute Fahrgefühl ganz schnell wieder ein.

Samstag, 12.02.2022: Skigebiet Arber, Thurnhoflifte , von 10-15 Uhr

© Petra König

Vier Stationen stehen bei den „DSV aktiv Safety Days“ zum Mitmachen bereit. Schon seit Beginn ein Renner: Die Geschwindigkeits-Messstrecke. Hier stehen die Teilnehmer hochkonzentriert an der Startlinie, während im Hintergrund der Countdown läuft. Bei null geht’s dann mit Schwung und in der Abfahrtshocke durch die Lichtschranke. Steil ist der Abhang nicht, aus gutem Grund: Auf der Teststrecke geht es nicht darum, ein möglichst hohes Tempo zu erreichen. Vielmehr sollen die Teilnehmer versuchen, ihre eigene Geschwindigkeit selbst einzuschätzen. Ein zu hohes oder unterschätztes Tempo ist ein häufiger Grund für Skiunfälle und Zusammenstöße. Die meisten Skifahrer liegen mit ihrer subjektiven Einschätzung meist deutlich unter ihrer tatsächlichen Geschwindigkeit. Ein weiteres Highlight ist der Bremsweg-Check. Dabei sind Reaktionsvermögen und Technik gefragt, wie Tilman Brenner erklärt: „Auf unserer Messstrecke sollen die Teilnehmer erleben, wie schwer es ist, an einer bestimmten Markierung schnellstmöglich zu stoppen.“ Jede Menge Action bietet außerdem der Slalom-Sicherheitsparcours, in dem die Teilnehmer sich auf das eine oder andere, natürlich ungefährliche Ausweichmanöver gefasst machen sollten.

Schatzsuche: Lawinenkunde für Groß und Klein
Wer besitzt ein feines Gespür und wagt sich vorsichtig durch einen riesigen Schneeberg, um einen verborgenen Schatz zu finden, den die DSV-Skiwacht versteckt hat? Dann nichts wie hin zur Station der „Roten Engel“. Wann bekommen Kids und Erwachsene schon die Möglichkeit, der Rettungsstaffel über die Schulter zu schauen und spielerisch zu lernen, wie ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) funktioniert und bedient wird. Die sogenannten LVS-Geräte können im Ernstfall Leben retten und gehören – genauso wie eine Sonde und Schaufel – mit auf jede Tiefschnee- und Freeride-Tour.

Alle Stationen können natürlich auch mehrmals ab- und durchfahren werden. Da tut eine Verschnaufpause am DSV aktiv-Infostand gut: Dort wartet Shootingstar und DSV-Tiger Skitty auf seinen Einsatz und steht für Fotowünsche bereit.

Auch für Skischulgruppen ein Erlebnis
Die steigenden Teilnehmerzahlen der bereits seit neun Jahren stattfindenden „DSV aktiv Safety Days“ zeigen, dass das Thema Sicherheit beim Skifahren immer wichtiger wird. Auch immer mehr Skischulen nutzen die Möglichkeit, sich von echten Skiprofis coachen zu lassen. Sie können ebenso wie alle anderen Skifahrer und Snowboarder (mit gültigem Skipass) kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung an den Schnee-Events teilnehmen. Die Sicherheit aller Wintersportler immer weiter zu verbessern, ist eine der Kernaufgaben der SIS. Spannende Mitmachstationen, das „DSV aktiv Safety Day“-Team, die DSV-Skiwacht und natürlich DSV-Maskottchen Skitty sorgen dafür, dass auch der Spaß nicht auf der Strecke bleibt.

© Petra König