Chamer Bestatter: „Nicht mehr Todesfälle als in anderen Jahren“

Die Infektionszahlen sind weiterhin hoch, leider auch die täglichen Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Und während in manchen Regionen Deutschlands Friehöfe und Bestatter an ihre Belastungsgrenze kommen, kann davon in Cham keine Rede sein, hat uns Bestatter Martin Peintinger bestätigt: „Wir haben sicherlich auch Corona-Todesfälle. Von Weihnachten weg waren es drei Stück. Aber es hält sich bei uns wirklich in Grenzen.“ Laut Peintinger sind es momentan nicht mehr Todesfälle als in anderen Jahren um diese Zeit. Und das klingt doch beruhigend. Was sich der Chamer Bestatter allerdings dringend wünscht, ist eine Corona-Impfung für ihn selbst. Er versteht nicht, warum er auf der Prioritätenliste nicht weiter oben steht, obwohl er berufsbedingt täglich mit vielen Menschen Kontakt hat, wo er sich anstecken könnte.

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