Bundesweite Schlagzeilen wegen Antisemitismus-Vorwürfen gegen Hotel in Lam

Ein Hotel in Lam ist bundesweit in den Schlagzeilen- der Vorwurf: Antisemitismus. Denn das Haus hat die Buchungsanfrage eines israelischen Reisenden mit dem Satz beantwortet: in unserem Hotel sind keine Juden erlaubt. Keine Frage, dass so etwas landauf landab für große Empörung sorgt. Doch warum so eine Antwort? Junior Chef Andreas Vogl hat sich inzwischen bei dem israelischen Bürger entschuldigt. Seine Begründung für den Vorfall: seit Wochen sieht sich das Hotel in Lam mit falschen Mails und Anfragen konfrontiert. Buchungen werden getätigt, aber kein Gast erscheint. Und so war die E-Mail aus Israel für die Mitarbeiter ein weiterer Fake. Trotzdem, so schreibt Vogl in seiner Entschuldigung, sei die Antwort des Hotels zweifelsfrei dumm gewesen. Andreas Vogl hat sich heute auch gegenüber Charivari geäußert:“ es tut uns natürlich sehr leid, das ist keine Frage. Der Hintergedanke war nicht, jemand zu diskriminieren oder zu beleidigen. Trotzdem war das alles falsch und darf so nicht passieren. Wir sind keine Antisemiten. Wie bekommen dauernd Anrufe, Hassnachrichten und Morddrohungen.“Ausnahmezustand also im Hotel zum Hirschen in Lam und bundesweit große Aufruhr wegen einer Mail mit antisemitischem Inhalt. Den israelischen Bürger, den diese Mail erreichte, hat das Hotel als Wiedergutmachung zu einer Woche kostenlosen Urlaub nach Lam eingeladen.

© Hotel zum Hirschen Lam, dreifoto