Steuerliche Förderung des Mittelstands gefordert

Ehe Dr. Bernhard Heitzer in seiner Eigenschaft als beamteter Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium gemeinsam mit Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil gerade in diesen Minuten den BioPark III offiziell eröffnet, wandelte der Oberpfälzer - geboren in Alteglofsheim - heute Nachmittag erst einmal auf den Spuren seiner Familie. Jedenfalls nahm die Handwerkskammer den Besuch des prominenten Gastes zum Anlass, ihn auf sehr originelle Weise daran zu erinnern, dass noch sein Großvater als Kaminkehrermeister tätig war und sich dieser sicher über die aktuelle Energiewende gefreut hätte. Doch die Handwerker von heute ließen es dabei nicht bewenden. Vielmehr forderte Hauptgeschäftsführer Toni Hinterdobler hinsichtlich der energetischen Gebäudesanierung neben dem Förderinstrument der Zuschüsse auch die steuerlichen Komponenten nicht zu vernachlässigen. Es sei im übrigen generell untragbar, dass die kleinen und mittleren Betriebe eine weit höhere Gewinnsteuer berappen müssen als die Konzerne.

Diese Behandlung des Mittelstands ist umso weniger hinnehmbar als dadurch langfristig gerade jene Firmen, die sich sehr erfolgreich am Markt behaupten, steuerlich eher nachteiligt werden. Unternehmen wie die Rolladen Braun OHG der vier Gebrüder Braun in Weiding (Landkreis Cham) zum Beispiel sollten aber nicht nur beim "Großen Preis des Mittelstands" ausgezeichnet werden - wie geschehen: sie haben gerade die Finalrunde erreicht. Letztlich sollte vielmehr auch der Finanzminister, besser das Finanzamt diese Leistung würdigen.

Di. 27. Sep., go


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