Ostbayerns bestes Handwerks-Quartal seit 1991
Gut bis sehr gut ausgelastet sind derzeit 80 Prozent aller Handwerksbetriebe in Ostbayern. Während in diesen Tagen angesichts der anstehenden Quartalsberichte wieder einmal Schlagworte wie Eintrübung, Abwärtsrutsch oder gar Krise benutzt werden und damit diese Szenarien geradezu herbeigesehnt werden, ist es beruhigend, den Handwerksbetrieben Niederbayerns und der Oberpfalz in die Bücher zu schauen. Insgesamt berichtet die Kammer heute vom besten Wert eines Quartals seit dem Jahre 1991. Und diese Dynamik wird noch dadurch unterstrichen, dass immerhin mehr als 80 Prozent der fast 36 000 Handwerksbetriebe derzeit gestiegene oder zumindest gleichbleibende Auftragseingänge verzeichnen.
Positiv entwickeln sich derzeit nicht zuletzt das Bau- und Ausbaugewerbe sowie die Handwerksbereiche für den gewerblichen Bedarf, aber auch die private Nachfrage erweist sich als stabiler Anker. Unzufrieden sind nach dieser Umfrage unter Ostbayerns Handwerksunternehmen weniger als zehn Prozent der Betriebe.
Und wie gehts weiter? Das Handwerk gibt sich durchaus zuversichtlich, vorausgesetzt die Rahmenbedingungen stimmen. Und dazu zählen alle Maßnahmen der Energieeffizienz, also letztlich die Energiewende. Schließlich muss uns, ehe der Solarexperte kommt, der Dachdecker aufs Dach steigen. Und das ist ein Handwerker.
Aktuelle Kommentare von Gerd Otto:
- Zollner wächst weltweit wie zu Hause (Di. 27. Dez.)
- Wird vorausschauende Strategie belohnt? (Di. 27. Dez.)
- Conti stützt sich auf 25 Jahre Autotechnik (Mi. 21. Dez.)
- Polnische Triebwagen für die Regentalbahn (Di. 20. Dez.)
- BMW Einser heimst Anerkennung ein (Sa. 17. Dez.)
- Volkssport der Politiker: Handtuchwerfen! (Do. 15. Dez.)
- Hamburgs Kaufkraft überflügelt Bayern (Di. 13. Dez.)
- Impulse für den Wohnungsbau gefordert (Mo. 12. Dez.)
- Kontinuität an der Hochschule Regensburg (So. 11. Dez.)
- Zum 13. Mail Infineon-Preise überreicht (Do. 08. Dez.)









