Fahrenschon bei Wirtschaftsjunioren zu Gast
Als die Wirtschaftsjunioren den bayerischen Finanzminister zu einer Diskussion zum Thema Bürgerengagement und Planungssicherheit eingeladen hatte, da hieß der Minister noch Georg Fahrenschon und galt mit seinen 43 Jahren als Repräsentant der jüngeren Politikergeneration. Inzwischen ist Fahrenschon auf dem Sprung in die Wirtschaft und dürfte - der ursprüngliche Gegenkandidat ist inzwischen abgesprungen - am 30. November zum Präsidenten des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands gewählt sein.
Man darf gespannt sein, wie sich Georg Fahrenschon heute Abend im Kaisersaal des "Goldenen Kreuz" zu Regensburg aus der Affäre ziehen wird. Denn natürlich muss es verräterisch wirken, wenn ausgerechnet ein Finanzminister auf dem Höhepunkt der Finanzkrise das Weite sucht, abgesehen davon, dass er als Sparkassen-Präsident natürlich auch seinen Lösung mancher Probleme beitragen kann. Ja er wird es sogar tun müssen, wenn man daran denkt, dass ausgerechnet die deutschen Landesbanken erst heute von den umstrittenen en Ratingagenturen deutlich abgestraft worden sind. Schließlich haben sich die Sparkassen nicht überall, so wie in Bayern, von diesen Instituten getrennt.
Auch wenn die Finanzmärkte weiterhin sehr nervös reagieren und heute auch die deutschen Aktien betroffen waren, eine positive Meldung gab es heute immerhin: Zwei Drittel aller deutschen Privatanleger und -entscheider glauben an den Euro - auch in zehn Jahren, so eine GfK-Studie - werde es diese Währung geben.
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