Deutsche Getränketechnik weiter erfolgreich
Dass die deutsche Getränketechnik unvermindert auf dem Weltmarkt zu Hause ist und auch aktuell durchaus mit einer beträchtlichen Investitionsneigung ihrer Kunden rechnen kann, dafür hat die heute, vor einigen Minuten, in Nürnberg zu Ende gegangene Brau Beviale den Beweis angetreten. Auch wenn in Deutschland der Pro-Kopf-Verbrauch verpackter Getränke leicht zurückging - bei Bier sank er sogar um über zwei Liter auf jetzt 107,4 Liter pro Einwohner und Jahr: Weltweit wird nicht nur immer, sondern sogar immer mehr getrunken! Im vergangenen Jahr waren es exakt 786 Milliarden Liter, und dies ohne Milch und Milchmixgetränke.
Vor diesem Hintergrund berichtet auch Weltmarktführer Krones aus Neutraubling über eine sehr gute Brau Beviale. Dabei kommen die Aufträge ebenso aus der Region wie auch aus ganz Deutschland und natürlich aus Europa, das bei dieser Messe im Mittelpunkt steht. Auffallend war heuer der Anteil "ganz kleiner" Kunden, die bei Krones vorbeischauten, aber gerade auch der Mittelstand ist offenbar gezwungen, angesichts des verschärften Wettbewerbs stärker zu investieren. Aber sogar Liebe auf den ersten Blick ist hier immer noch möglich: Ein Kunde aus Skandinavien kam am Krones-Stand vorbei, sah die Streckblas-Anlage für PET-Flachen und kaufte prompt. Dass die Krones AG selbst in letzter Zeit ebenfalls erheblich investiert hat, und zwar ganz bewusst in "Köpfe", also Mitarbeiter, dafür wurde sie an der Börse abgestraft. Doch das hindert Volker Kronseder und sein Team nicht, an diesem zukunftsträchtigen Konzept festzuhalten.
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