Brasilien und Bischofshof freuen sich auf 2014

Vier Wochen lang bangten wir Fußball-Fans mit "unserer" Mannschaft. Und dementsprechend unterhielt ich mich hier an dieser Stelle zumeist auch über diesen unseren Volkssport. Und da es um 12.30 Uhr bei uns stets um Wirtschaft geht, kratzten wir meist die Kurve zwischen Fußball, Sport und diversen wirtschaftlichen Aspekten. Und was fällt uns heute dazu ein?

Na ja, vor allem ärgert mich, das dieses Spiel um den dritten Platz so gering geschätzt wird. Natürlich stoßen mit den Deutschen und den Urus die zwei Verlierer des Halbfinales aufeinander, und speziell die Spieler selbst sind verständlicherweise enttäuscht, ja ausgelaugt. Doch immerhin kam man unter die letzten Vier von 32 Topteams. Ist das nichts? Die Italiener und die Franzosen, die vor vier Jahren in Deutschland um den Weltpokal gekämpft hatten, sind längst zu hause, und auch Fußball-Länder wie England, Brasilien oder Argentinien wären froh, wenn sie an diesem letzten Wochenende der WM noch in Südafrika sein dürften.

Natürlich geht es für die Mannschaft von Joggi Löw morgen nicht mehr um die Wurst, die zu Beginn dieser Woche für das junge deutsche Team noch in Reichweite schien. Zu einem Zeitpunkt übrigens, als der Präsident des FC Bayern und Wurstfabrikant, Uli Hoeness, ausgerechnet mit Würstchen, noch zu dazu mit "Nürnberger Bratwürsten" von sich reden machte. Vorerst für drei Monate gibt’s bei McDonalds jetzt auch zwischen zwei Ciabatta-Hälften ein paar Bratwürste - und dies, obwohl Konkurrent Burger King zu den Partnern des Münchner Spitzenclubs gehört. Das nenn`ich Professionalität!

Da läuft mir ja das Wasser im Munde zusammen! Deshalb wird’s Zeit, dass wir uns auf das letzte Fußball-WM-Wochenende vorbereiten. Besonders die Brauereien hierzulande hatten nämlich der deutschen Elf besonders die Daumen gedrückt, hatte man natürlich einen umso höheren Umsatz erwartet, je länger die Deutschen im Turnier blieben. Und Philipp Lahm und seine mehr als 11 Freunde ließen Hermann Goß zum Beispiel, den Chef der größten Oberpfälzer Brauerei, nicht im Stich. Speziell das Echo auf die Public Viewing-Veranstaltungen etwa in der Regensburger Donau-Arena war sensationell. 6000 Fans erlebten hier den Sieg über England, und entsprechend zufrieden war die Bischofshof Brauerei auch mit dem Bierabsatz.

Tolle Zahlen meldet im übrigen auch Brasilien, wo Bischofshof mit der drittgrößten Brauerei Petropolis inzwischen vier Biersorten Weltenburger produziert und vermarktet. So traurig die brasilianischen Partner über das frühe Ausscheiden von Carlos Dunga und seiner Nationalmannschaft auch waren - an der Copacabana träumt man längst von 2014, wenn die Fußball-WM im Schatten des Zuckerhuts stattfinden wird. Auch dann wird sicherlich Bier getrunken, und Ostbayern ist bereits jetzt vor Ort. Das kann nicht schaden

Fr. 09. Jul., go


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