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Im Charivari Frühstücksradio: So erkennen Sie, ob Ihr Kind im Internet gemobbt wird

Kinder können manchmal ganz schön fies sein – heutzutage passieren Hänseleien nicht mehr nur analog auf dem Pausenhof, sondern vor allem digital im Internet. Das nennt sich dann „Cybermobbing“.

Am häufigsten wird über soziale Netzwerke gemobbt und schikaniert – und was einmal im Netz ist, verbreitet sich rasend schnell. Kein Wunder, dass laut einer Umfrage bundesweit 44 Prozent der Eltern (von 10- bis 20-jährigen Kindern) fürchten, dass ihre Kinder Opfer von Cybermobbing werden könnten.

Die Oberpfälzer Polizei reagiert auf diese Angst und gibt Tipps zum Thema Cybermobbing.
Zum Beispiel woran Eltern merken, dass ihr Kind im Internet gemobbt wird – dafür gibt es ganz typische Anzeichen, sagt Judith Kleinhanß von der Oberpfälzer Polizei:
„Die Kinder können sich sozial zurück ziehen, werden verschlossener, zurückhaltender, erzählen weniger von der Schule, die Fröhlichkeit verschwindet, eventuell leiden sie unter Schlafstörungen, Kopf/Bauchschmerzen, fehlendes Selbstvertrauen. Sie möchten vielleicht auch nichts mehr mit Freunden unternehmen, die Hobbys werden vernachlässigt. Es kommt auch immer wieder vor, dass sie entgegen ihrem eigentlich Naturell Kraftausdrücke verwenden, die man von dem Kind nicht kennt.“

Erster Auftrag an die Eltern im Fall Cybermobbing ist also: Reden Sie mit ihren Kindern – auch wenn Ihre eigenen Kinder andere im Internet mobben.
Eltern sollten hier nicht böse werden und dem Kind Vorwürfe machen, sondern, auch wenn es schwer fällt, Verständnis zeigen und reden, sagt Kleinhanß:
„Und ich denk es ist auch ganz wichtig, wenn man das eigene Kind mal in die Lage des Opfers rein versetzten kann, dass man mit dem Kind erklärt: wie würdest du dich fühlen, wenn du ein derartiges verhalten bekommen würdest, wie würdest du dich fühlen, wenn du das Opfer wärst. Das ist ganz wichtig, dass die Kinder merken, es könnte auch mir passieren, es könnte auch mich treffen.“

Sollte Cybermobbing derart ausarten, dass es eine Straftat ist, wie Bedrohung, üble Nachrede oder Beleidigung – dann auf zur Polizei, Anzeige erstatten.

Meldung vom 07.02.2017 12:24 Uhr

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