Kochen mit Obendorfer

Aus dem Garten auf den Teller:

Rhabarber als Frühlingsbringer

(mek) Egal, ob Sie die langen, rosa Stangen selbst im Garten haben oder auf dem Markt kaufen: Rhabarber ist auf jeden Fall ein raffiniertes und leckeres Frühlingsgemüse. Sie haben richtig gelesen: Rhabarber zählt man zu Gemüse!

Rhabarber muss immer geschält werden und sollte nicht roh gegessen werden. Am besten garen oder kochen, rät Hubert Obendorfer. Unser Charivari-Radiokoch hat auch noch eine kleine Eselsbrücke: Wenn Rhabarber außen und innen grün ist, ist er sehr sauer. Je röter er wird, desto milder und besser schmeckt er. Passend zu der roten Farbe bekommt er dann ein leichtes Himbeeraroma. Bereiten Sie Rhabarber doch mal herzhaft zu – mit Hähnchenbrust oder Ente! Dazu kochen Sie ein Kompott, zuckern es nicht und nehmen es als Soßengrundlage zum Fleisch.

Oder servieren Sie ihn mit Spargel. Der saure Rhabarber und der milde Spargel ergeben ein perfektes Zusammenspiel, das Sie mit leichtem Kräuterschaum abrunden. Auch als Dessert eignet sich der Rhabarber. Gießen Sie das Kompott mit Orangensaft und einem Schuss Campari auf. Frische Erdbeeren dazu, eine Kugel Eis – so kann der Frühling kommen!

Kombinieren Sie Rhabarber auch mit einem weißen oder schwarzen Schokoladenmousse – das Rezept finden Sie hier.

Und nächste Woche dreht sich „Kochen mit Obendorfer“ um den Bärlauch!

[zurück zur Übersicht]