Kochen mit Obendorfer

Blutwurst Ravioli mit Rahmsauerkraut und Händlmeiersenfschaum

Für die Ravioli können wir den Nudelteig selbst machen:

430 g Mehl
80 g Gries
4 Eier und 4 Eigelb
2 Esslöffel Öl

Alles gut verkneten und in eine Schüssel geben. Diese dann abdecken und den Teig 2 Stunden ruhen lassen. Anschließend den Teig dünn ausrollen.

Da sind wir schon bei der Füllung:
Die Blutwurst kann unterschiedlich verarbeitet werden

1.    Möglichkeit: Die Haut entfernen und die Wurst in Scheiben schneiden. Dann die Scheiben auf dem ausgerollten Teig verteilen.

2.    Möglichkeit: Die Wurst pellen und eine Zwiebel anschwitzen lassen. Etwas Majoran zugeben und die Wurst auf dem ausgerollten Teig verteilen.

Rahmsauerkraut::

Wir benutzen einfach ein fertiges Sauerkraut aus der Dose. Wichtig ist das Sauerkraut nach dem Abseilen gut abzuspülen. Das Kraut mit etwas Butter in einer Pfanne anschwitzen und je nach Belieben mit Sahne oder Schmand verfeinern. Das Ganze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Würzen Sie das Kraut mit gemahlen Kümmel, Salz und Pfeffer sowie etwas  Muskatnuss.

Senfschaum:

Einen Schuss Weißwein und  etwas Sahne in einen Topf geben. Hinzukommt eine große Portion süßer Händlmeiersenf. Alles zusammen aufkochen lassen und gleichzeitig mit einem Pürierstab die Masse schaumig schlagen.

Tipp:

Achten Sie darauf, dass der Pürierstab halb in der Masse, halb außerhalb ist um ein schaumiges Ergebnis zu erzielen.

Der Expertentipp:

Wenn Ihnen sie den Blutwurst-Ravioli mit Rahmsauerkraut und Hendlmeiersenfschaum noch einen besonderen Kick geben wollen, dann probieren Sie doch mal eine Rotweinreduktion:

Zwei Esslöffel Zucker in einen Topf und erhitzen Sie den Zucker bis er karamellisiert. Löschen Sie das Ganze mit ca. 0,3 l Rotwein und lassen Sie es einreduzieren.
Ein Schuss Balsamicoessig machts perfekt!

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