Ermittlungen im Fall Williamson treten auf der Stelle
Die Ermittlungen der Regensburger Staatsanwaltschaft gegen den Holocaust-Leugner Bischof Williamson treten momentan auf der Stelle. Die Bitte um Unterstützung in dem Fall wurde von der schwedischen Justiz abgelehnt, so der Regensburger Oberstaatsanwalt Günther Ruckdäschel.
Das Interview eines schwedischen Fernsehteams mit dem umstrittenen Bischof Williamson in Zaitzkofen war Anfang des Jahres ein beherrschendes Thema in sämtlichen Medien. Die Regensburger Staatsanwaltschaft ermittelt seitdem den Bischof der Pius-Bruderschaft wegen Volksverhetzung. Die zentrale Frage für die Regensburger Staatsanwaltschaft ist nun, ob Williamson tatsächlich darauf bestanden hat, dass die Aufnahmen nur in Schweden ausgestrahlt werden sollen. In Schweden ist das Leugnen des Holocausts straffrei. Die Befragung würde aber offenbar gegen das schwedische Presserecht verstoßen. Nun soll unter Umständen die schwedische Regierung entscheiden, ob die Journalisten dennoch befragt werden können.
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