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Zimt (aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie):
Der Ceylon-Zimtbaum, Echter Zimtbaum (Cinnamomum
verum, Synonyme C. zeylanicum oder C. ceylanicum),
der die Quelle des Zimt (v. mittelhochdt.: "zinemin";
lateinisch "cinnamomum", griechisch "kinnámomon",
aus dem Semitischen; niederdeutsch auch „Kaneel“,
französisch "cannelle") ist,
stammt aus der Familie der Lorbeergewächse
(Lauraceae). Er zeichnet sich dadurch aus, dass
seine großen, rechteckigen Blätter
im jungen Stadium leuchtendrot sind und später
dunkelgrün mit weißen Blattadern werden.
Bekannt ist die Pflanze insbesondere durch das
Gewürz Zimtrinde. Das Aroma des Zimtbaumes
geht auf das in ihm enthaltene Zimtöl zurück,
das zu 75 Prozent aus Zimtaldehyd besteht.
Historie:
Zimt ist eines der ältesten
Gewürze, das angeblich schon 3000 v. Chr.
in China als Gewürz verwendet wurde. Der
Portugiese Vasco da Gama brachte 1502, nach seiner
Landung im Jahre 1498 auf der südindischen
Insel Ceylon, dem heutigen Sri Lanka, dieses
Gewürz schließlich nach Europa. Im
Europa des 16. bis 18. Jahrhundert galt Zimt
als eines der besonders teuren und kostbaren
Gewürze. So verbrannte der Kaufmann Anton
Fugger 1530 die Schuldscheine Karls V. vor dessen
Augen in einem Feuer aus Zimtstangen und demonstrierte
damit Reichtum.
Verwendung:
Zimt findet in vielen Bereichen
Verwendung.
Als Gewürz:
Als Gewürz- vor allem für Süßspeisen,
Gebäck und Glühwein- verwendet man
die Rinde (lateinisch Cortex Cinnamomi) des Ceylon-Zimtbaums
und zwar deren dünne Innenschicht, die sich
röhrenartig zusammenrollt. Neben diesem
so genannten Stangenzimt ist auch gemahlener
Zimt im Handel. Aus den Abfällen wird das
Zimtöl gewonnen, das zum Aromatisieren von
Likören sowie als Duftstoff in der Parfümindustrie
verwendet wird. Regional werden die Blätter ähnlich
Lorbeerblätter verwendet. Der Gewürzhandel
unterscheidet zwischen dem in Sri Lanka heimischem
Ceylon-Zimtbaum (Cinnamomum ceylanicum) und dem
etwas schärfer würzenden, aus China
stammenden Kassia-Zimt (Cinnamomum cassia). Bis
in die sechziger Jahre war Vietnam die wichtigste
Quelle des Kassia-Zimtes, durch die Auswirkungen
des Vietnam-Krieges wurde die Zimtproduktion
im Hochland von Sumatra (Indonesien) forciert.
Die feine Rinde des Zimtbaumes wird von der äußeren
Borke und der Mittelrinde befreit und rollt sich
dann von selbst nach beiden Seiten zusammen.
Es werden sechs bis zehn Stück der feinsten
Innenrinde ineinandergeschoben und man lässt
sie trocknen. Je dünner die Rinde, um so
feiner ist das Aroma. Um die Qualität zu
bestimmen, gibt es für den Ceylon-Canehl
eine eigene Wertmaß. (Einheit: Ekelle).
Der beste Zimt wird mit den Nummern (Ekellen)
00000 bewertet, dann sinkt die Qualität
bis Ekelle 0, dann weiter über I bis Ekelle
IV. Im Unterschied zum Ceylon-Zimt wird beim
Kassia-Zimt eine relativ dicke Rindenschicht
zu einem Röllchen eingerollt.
In der Heilkunde:
Eine mögliche blutzuckersenkende Wirkung
in frühen Stadien des Diabetes mellitus
wird in der modernen Medizin kontovers diskutiert
und in der Laienpresse beworben. In einer ersten
Pilotstudie wurde die Wirksamkeit größerer
Dosen Zimt (1-6 Gramm) auf Blutzucker- und Blutfettwerte
untersucht. Hier konnte eine mögliche Senkung
des Nüchternblutzuckers, der Triglyzeride,
des Gesamt- und des LDL-Cholesterins beobachtet
werden.
TIPP: Zimtsterne
Zutaten für ca. 40 Stück:
Für den Teig: 350g sehr fein gemahlene Mandeln,
2 TL gemahlenen Zimt, 2 Eiweiß, 50g Mehl,
100g Puderzucker
Bitte beachten: Teig muss 2 Stunden kühlen
Für die Glasur: 1 Eiweiß, 200g Puderzucker,
mit 1 EL Mehl gemischt
- 300g Mandeln mit Zimt mischen. Eiweiße,
Mehl und Puderzuckerzufügen und alles
zu einem Teig verkneten. Diesen für 2
Stunden in den Kühlschrank legen.
- Für die Glasur Eiweiß steif schlagen.
Dabei nach und nach gesiebte Puderzuckermischung
zufügen.
- Teig zwischen 2 Klarsichtfolien ca. 1 cm
dick ausrollen. Zwei Drittel der Glasur gleichmäßig
dünn auf den Teig streichen.
- Backofen auf 170 Grad vorheizen. Mit einem
speziellen Zimtstern-Ausstecher Sterne ausstechen,
dabei den Ausstecher immer wieder zwischendurch
in heißes Wasser tauchen. Sterne auf
ein mit Backpapier belegtes Blech legen und
10-15 Minuten im Ofen backen.
- Währenddessen Teigreste mit restlichen
gemahlenen Mandeln verkneten, kühl stellen.
Wieder ausrollen, mit restlicher Glasur bestreichen
und ausstechen.
Wir wünschen gutes Gelingen!
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