(mek) Das "weiße Gold", wie man den Spargel auch nennt, hat eine lange Tradition: Als erstes haben die Griechen den Wildspargel auf den Speiseplan genommen. Bereits damals galt das edle Gemüse als Aphrodisiakum und man schrieb ihm entschlackende Wirkung zu. Auch heute schätzt man die reinigende Wirkung des Spargels, der sich außerdem als wahres Vitaminwunder erweist.
Darüber hinaus ist er völlig fettfrei und hat gerade mal 20 Kalorien pro 100 g. Allerdings: Mit Sauce Hollandaise oder Butter schmeckt er zwar noch besser. Dabei schnellt aber auch die Kalorienzahl in die Höhe.
Eine leichte Alternative wäre eine Schnittlauchsauce, basierend auf Weißwein und Creme Fraiche. An wärmeren Tagen schmeckt Spargel auch sehr gut als Salat - einfach mit ein bisschen Essig und Walnussöl nappiert.
Eine weniger verbreitete Zubereitungsart ist das Braten. Mit ein bisschen Olivenöl und Chilisauce ist das sehr delikat. Übrigens: Spargel hat man früher nicht mit Messer und Gabel gegessen, weil er Silberbesteck anlaufen lässt. Das liegt am Schwefel, der im Spargel enthalten ist!
Wer Fisch oder Fleisch zum Spargel reichen möchte, ist mit einer Rinderlende,frischem gekochten Schinken, Garnelen, Zander oder Seeteufel gut beraten. Eine ausgefallene Zubereitungsart ist mit Lamm und Papaya-Chutney!
Zur Lagerung von Spargel ist folgendes zu sagen: Ungeschält in einem feuchten Geschirrtuch eingeschlagen hält er im Kühlschrank rund drei Tage lang. Spargel kann man prinzipiell auch gut einfrieren. Den grünen Spargel sollte man vorher jedoch blanchieren
Nächste Woche geht’s bei "Kochen mit Obendorfer" um die flüssigen Begleiter des Spargels: die passenden Weiß- und Rotweine. |