(mek) In den beiden Sendungen vor Ostern dreht sich bei „Kochen mit Obendorfer“ alles um eine typische Oberpfälzer Spezialität: Das Juradistl-Lamm. Es wächst im Jura auf, einer eher kargen Landschaft, die sich von Regensburg über Burglengenfeld bis in die Landkreise Amberg-Sulzbach und Neumarkt erstreckt. Hier wachsen Wacholderbüsche und besondere Kräuter, die von den Lämmern gerne gefressen werden. Diese Ernährung, die Robustheit und die Tatsache, dass sie nicht in Massentierhaltung, sondern bei Schäfern aufwachsen, macht das Fleisch der Juradistl-Lämmer so lecker.
Im Jura organisiert die „Nepomuk-Stiftung“ seit vier Jahren der Vermarktung der Lämmer. Zu kaufen gibt’s das Fleisch bei ausgewählten Metzgereien und Lokalen, aufgelistet auf der Homepage www.nepo-muk.de. Welche Stücke vom Juradistl-Lamm sich für welches Gericht eignen, hat Hubert Obendorfer auch erklärt:
Zum kurzen Anbraten eignet sich der Lammrücken hervorragend. Als typischer Schmorbraten macht eine Lammschulter die ganze Familie satt. Wenn’s mehr sein darf, ist eine Keule ideal. Auch als Ragout oder als Roulade schmeckt Lamm gut. Nächste Woche sagt uns Hubert Obendorfer dann, welche Kräuter und Gewürze Ihr Osterlamm verfeinern. Außerdem gibt’s Tipps für Beilagen und außergewöhnliche Lammgerichte.
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