(pfk/mek) Aufs Fensterbankerl dazu gesellten sich Rosmarin, Thymian, Oregano, Liebstöckl und Pimpernelle.
Rosmarin, der Klassiker der mediterranen Küche, ist robust und lässt sich gut überwintern. Verwenden Sie die weichen aromatischen Spitzen. Rosmarin würzt Kartoffeln, Hühnchen oder Lamm – eine schöne Anregung für Ostern!
Oregano bezeichnet Hubert Obendorfer als "edleren Majoran". Er ist ein Muss auf der Pizza und rundet italienische Saucen ab. Geben Sie ihn aber erst ganz am Schluss dazu!
Etwas unbekannter: Pimpernelle. Das Kraut hat viel Säure und einen bitteren Nachgeschmack. Marinieren Sie damit Fisch, z.B. Saibling oder Aal. Auch zu Gurkensalat passt Pimpernelle hervorragend. Und die Blätter sind eine schöne
Dekoration!
Liebstöckl erkennt man am leichten Selleriegeruch. Er harmoniert zum Kartoffelsalat oder zu Eintöpfen und Kalbsbraten.
Thymian hält sich auch ideal im Topf, weil er sehr robust ist und Hitze und Sonne gut aushält. Er rundet Wildgerichte ab und eignet sich als Marinade für Fleisch.
Bohnenkraut hat nicht direkt etwas mit Bohnen zu tun. Es riecht nur fast so und es passt sehr gut zu Bohnengerichten, aber auch zu Hülsenfrüchten wie Erbsen oder Linsen, zu Schweinebauch und zu Gemüseeintopf. Oder zum Grillfleisch im Sommer.
Schnittlauch ist schließlich DIE Allzweckwaffe in der Küche. Er lässt Butterbrote frühlingshaft ausschauen und würzt Saucen, Kartoffeln oder Suppen. Schnittlauch ist aber auch zur Dekoration genial. Schneiden Sie ihn einmal
nicht in Röllchen, sondern drapieren Sie die langen Schnittlauchhalme auf dem Teller.
Nächste Woche widmet sich Hubert Obendorfer dem Parade-Gericht der Fastenzeit: Fisch.
Was Sie im Gegensatz zum Fleischbraten beachten sollten und wie Fisch aromatisch und gesund auf den Teller kommt, hören Sie nächsten Donnerstag zwischen 10 und 11 Uhr auf Charivari! |