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Bärlauch

(mek) Der Name der grünen Blätter soll tatsächlich auf den „Bären“ zurückgehen. Eine Erklärung beruft sich auf die Zeit, in der Bärlauch wächst: Zwischen März und Mai. Da wachen auch die Bären aus ihrem Winterschlaf auf und verschlingen
das junge Grün. Eine andere Erklärung besagt, dass die Kelten in Wales beobachtet haben, wie Bären Bärlauch fressen. Weil sie genauso stark werden wollten, taten Sie es ihnen gleich und nannten die grünen Blätter "Bärlauch“.

Bärlauch kaufen Sie am Besten auf dem Markt oder beim Gemüsehändler. Nur wer sich sehr gut auskennt, sollte ihn selbst pflücken. Denn Bärlauch sieht der Herbstzeitlosen oder den Maiglöckchen zum Verwechseln ähnlich. Beide Pflanzen sind jedoch giftig!

Zur Verwendung rät unser Charivari-Radiokoch: Frische Blätter und Stängel, klein gehackt, verfeinern Salate oder Gemüse. Ganz fein zerkleinert und mit Pinienkernen und Öl vermischt, entsteht ein feines Pesto. Mischen Sie Bärlauchstückchen mit Frischkäse und Sie erhalten einen leckeren Brotaufstrich. Einen besonderen Pfiff bekommt auch Risotto oder Kartoffelpüree, in das Sie nach dem Zubereiten die Bärlauchstreifen unterheben. Feines Bärlauchpüree färbt beides zudem zartgrün.

Nächste Woche widmet sich „Kochen mit Obendorfer“ einem eher unbekannten, aber raffinierten Pilz: Der Morchel.


 
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