von Martin Suter
Ein
wohlhabender Junggeselle, der sich von der Liebe
nichts mehr verspricht. Eine schöne junge
Frau mit schillernder Vergangenheit. Ein Bild
und sein Preis. Eine Auktion, die die Kunstszene
in Aufruhr versetzt - und einige Zukurzgekommene,
die teilhaben wollen am großen Geld.
Adrian Weynfeldt, Mitte fünfzig, Junggeselle,
großbürgerlicher Herkunft, Kunstexperte
bei einem internationalen Auktionshaus, lebt
in einer riesigen Wohnung im Stadtzentrum.
Mit der Liebe hat er abgeschlossen.
Bis ihn eines
Abends eine jüngere Frau
dazu bringt, sie - entgegen seinen Gepflogenheiten
- mit nach Hause zu nehmen. Am nächsten
Morgen steht sie außerhalb der Balkonbrüstung
und droht zu springen. Adrian vermag sie davon
abzuhalten, doch von nun an macht sie ihn für
ihr Leben verantwortlich. Immer wieder nötigt
sie ihn, sie aus ihren Schwierigkeiten zu befreien.
Weynfeldts geregeltes Leben gerät aus
den Fugen - bis er schließlich merkt,
dass nichts ist, wie es scheint.
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