von Petra Bartoli y Eckert
Immer freitags besucht die junge Susanne ihre Großmutter im Pflegeheim. Schweigend sitzt sie ihre Zeit ab bei einer Frau, die nicht mehr reden kann, künstlich ernährt wird und niemanden mehr wahrnimmt. Irgendwann beschließt Susanne, die Stille zwischen ihnen zu brechen und fängt an, der Großmutter von ihrem Leben, ihren Wünschen, Sehnsüchten und Nöten zu erzählen. In Gedanken tauchen die Lebensgeschichten der Großmutter auf, helfen Susanne beim Erzählen auf die Sprünge und überwinden die Kluft, die sich zwischen den beiden Frauen über Jahre hinweg aufgetan hat. Susanne wird mutig, gibt mehr von sich Preis. Damit beginnt die Fassade ihres Lebens langsam zu bröckeln. Aus dem scheinbar heiteren Leben der jungen Ehefrau und Mutter entsteht ein willensstarker Kampf um Lebensinhalt und Glück.
Mit dem Roman „Glückssachen“ gibt die Autorin Petra Bartoli y Eckert ihr literarisches Debüt. Neben ihrer Arbeit als Sozialpädagogin schreibt die Wiesenterin für verschiedene pädagogische Verlage und hat sich mit ihrem Roman über zwei Frauen erstmals an ein größeres Erzählformat gewagt.
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